Hilfe bei Neurodermitis

Die Neurodermitis (atopische Dermatitis, atopisches Ekzem) ist eine chronisch entzündliche, jedoch nicht ansteckende Hauterkrankung. Die Haut ist schuppig, gerötet und juckt. 10-15% der Kinder und 1-2% der Erwachsenen leiden unter Neurodermitis.

Man geht davon aus, dass die Haut eines Neurodermitis-Patienten auch in beschwerdefreien Phasen nicht gesund ist. Bei Neurodermitis ist die Schutzfunktion der Haut nicht in Takt, denn der geringste Kontakt mit physikalischen, chemischen oder mikrobiellen Reizen kann zu Entzündungen führen.
Hier bietet die Naturheilkunde verschiedene Möglichkeiten und Tipps, den aus dem Gleichgewicht gekommenen Organismus zu stärken und zu regulieren.

Neurodermitis behandeln

Allein unser Darm entscheidet darüber, welche Nährstoffe in unseren Körper gelangen und welche ausgeschieden werden. Wenn der Darm nicht in der Lage ist, diese Aufgabe richtig zu erfüllen, wird dies zwangsläufig zu Problemen im ganzen Organismus führen, denn wichtige Bestandteile der Nahrung können vom Körper nicht aufgenommen werden.
Rund 500 verschiedene Bakterienarten sollten einen Darm besiedeln, denn diese helfen bei der Verdauung unserer Nahrung. Sie spielen darüber hinaus eine entscheidende Rolle bei unserer Immunabwehr. Doch ungesunde Ernährung mit wenig Ballaststoffen, Konservierungsstoffen und Medikamente (besonders Antibiotika) setzen unseren Darmbakterien zu und führen zu einer Verschiebung der Keimbesiedelung.

Zur Unterstützung der Darmflora als Wiege des Immunsystems eignet sich vor Allem eine mikrobiologische Therapie, mit deren Unterstützung die Darmflora allmählich wieder aufgebaut werden kann. Diese Therapie unterstützt die Bakterien, die natürlicherweise den Darm besiedeln sollten. Diese Symbioselenkung (Darmsanierung) ist ein erster Schritt, den Körper zu stabilisieren.

Zu einer umfassenden Darmsanierung gehören
Schaffung eines gesunden Milieus im Darm
Zufuhr gesundheitsfördernder Bakterien, die natürlicherweise den Darm besiedeln
Verringerung krankmachender (pathogener) Bakterien im Darm
Hemmung der chronischen Entzündung
Entlastung des Körpers mit Hilfe einer Entsäuerung bzw. Entschlackung
Versorgung mit den erforderlichen Nähr- und Vitalstoffen
basische bzw. basenreiche Ernährung
Erhöhung der Antioxidantienzufuhr
Abklärung einer möglichen Kuhmilch- oder Jod-Unverträglichkeit
Reduzierung von Stress
Geeignete Hautpflegeprodukte ermitteln

 

Qualifikation Eigenblutbehandlung

Informationen von: Zentrum der Gesundhei